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DSI contec Systeme  ›  Projekte  ›  Wohn-, Gewerbe- und Hotelanlage, Berlin, Deutschland
Berlin: Schneller Baufortschritt und dichte Bauwerke mit contec<sup>®</sup> und recostal<sup>®</sup> Systemen

Berlin: Schneller Baufortschritt und dichte Bauwerke mit contec® und recostal® Systemen

Berlin ist von Kanälen, Flüssen und Seen durchzogen. Deshalb sind geeignete Baumaterialien und Konzepte nötig, um stehendes und drückendes Grundwasser zuverlässig abzuwehren. In der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße errichtete die Deutsche Immobilien AG eine hochwertige Wohn-, Gewerbe- und Hotelanlage, die im Sommer 2012 fertiggestellt wurde.

Mit der DSI, Niederlassung Porta Westfalica, fanden die Bauplaner einen kompetenten Partner und Lieferanten für die Bauwerksabdichtung mit contec-Systemen.

Schon während der Planungsphase unterstützte die Projektabteilung der DSI die Architekten mit einem umfassenden Abdichtungskonzept.

Um auf wirtschaftliche Weise eine hohe Dichtigkeit gegen drückendes Wasser sicherzustellen, setzte man als außen liegende geschlossene Flächenabdichtung eine Preprufe® Frischbetonverbunddichtungsbahn ein. Sie diente als ergänzende Abdichtung der WU-Konstruktion und führt, entsprechend der hochwertigen Nutzungsanforderung, zu einem wasser- und gasdichten Gebäude.

Preprufe® ist eine mehrlagige, widerstandsfähige HDPE-Dichtungsbahn, die aus einer druckempfindlichen Klebeschicht, einer begehbaren, witterungsunempfindlichen Acryl- Beschichtung und einer entfernbaren Schutzfolie besteht. Preprufe® entwickelt eine einzigartige, vollflächige Klebeverbindung mit dem aufgebrachten Frischbeton und verhindert somit dauerhaft Hinterläufigkeiten. Es entsteht eine geschlossene, wasser- und gasdichte sowie extrem dehnfähige Flächenabdichtung. Risse von bis zu 5 mm können so überbrückt werden. Preprufe® weist eine hohe chemische Beständigkeit auf und schützt den Beton dauerhaft vor aggressiven Medien. Die Flächenabdichtung ist über ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) der Materialprüfanstalt Nordrhein-Westfalen (MPA NRW) auf 5,0 bar Wasserdruck geprüft und bis zu einer Wassersäule von 2,0 bar einsetzbar.

Für die neuen Berliner Gebäude wurden über 5.000 m² Dichtungsbahn verlegt. Dabei wurden alle Plandetails und Sondersituationen im Verlauf der Bauarbeiten stets mit Blick auf eine optimierte Handhabung für die Verlegung auf der Baustelle sicher durch den technischen Support der DSI Porta Westfalica begleitet. Mit dem Einsatz der Abdichtungsbahn ließ sich das Rissbreitenkonzept der Betonbauteile neu dimensionieren, was zu einer spürbaren Stahleinsparung führte.

Für den Bauherrn erwies sich dieses Baukonzept in der Summe als wirtschaftlich günstiger. Als Abdichtung für die ca. 2.500 lfm Arbeitsfuge im Beton wählte man das Abdichtungssystem contaflexactiv, welches über seine Sperrwirkung hinaus mit der Bentonit- Quelldichtung eine 2-fache Sicherheit im Arbeitsfugenbereich gewährleistet. Das verwendete Bentonit ist ein natürliches Natriumbentonit mit hoher Quellfähigkeit und Beständigkeit. Das Daueraktivierungsverhalten in Wasserwechselzonen ist geprüft.

Die Abdichtung erfolgt ohne Verzögerung. Die Dichtwirkung der contaflexactiv- Produktlinie ist durch die Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig (MFPA Leipzig) geprüft und durch ein abP für eine max. Wasserdruck belastung von 2,0 bar (max. Druckbelastung 5,0 bar / 2,5 Sicherheitswert = 2,0 bar) bestätigt.

Für eine schnelle Bautaktung setzte man in den einzelnen Betonierabschnitten bei der Abschalung ganz auf das verlorene Schalungssystem recostal® . Die Elementbauweise generiert mit der profilierten Fugenausbildung in der Fugenkategorie “verzahnt“ nach DIN 1045-1 bzw. EC 2 höchste Tragfähigkeit. Im Sohlenbereich wählte man zur Abschalung recostal® 2000. Anhand eines Schalungsplanes lieferte DSI gemäß Bautaktung vorgefertigte Elemente passgenau, immer einbaufertig just-in- time auf die Baustelle. Das erlaubte eine sehr zügige, effektive und vor allem wirtschaftliche Herstellung der Sohlen- bzw. Fugenabschalung.

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